4. April 2011

Die Tochter des Magiers 01. Die Diebin - Torsten Fink

Torsten Fink
Die Tochter des Magiers 01
Die Diebin


Autor: Torsten Fink
Verlag: Blanvalet
Preis:  9,95€

Kurzbeschreibung:

Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in der Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Grabräuber Tasil gekauft wird – der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch ein uralter Daimon namens Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau. Denn er hat erkannt, dass in den Adern der Sklavin das Blut der mächtigen Magier der Sümpfe fließt …

Eigene Meinung:

Selbst nach Beendigung des Buches weiß ich nicht was genau ich davon halten soll. Der Schreibstil ist flüssig und wird nur durch die vielen fremden Wörter und Namen unterbrochen, doch auch das legt sich nach einigen Seiten. Fälschlicherweise könnte man anhand der Kurzbeschreibung des Buches glauben die Sklavin Maru würde eine große Rolle spielen, meines Erachtens nach ist dies aber, zumindest im ersten Band, nicht der Fall. Zwar wird alles aus ihrer Sicht geschildert, dennoch ist sie nicht mehr als eine Nebenfigur die von ihrem Herrn Tasil für Machtspiele missbraucht wird. Tasil scheint es bei seinen Intrigen nur darum zu gehen so viel Silber wie möglich zu bekommen und so hintergeht er jeden und lügt bis sich die Balken biegen. Das er dadurch einen Krieg heraufbeschwört scheint ihm völlig egal zu sein. Allgemein kann ich an ihm nicht viel finden das positiv wäre, außer das er manchmal nett zu Maru ist. Dabei vergisst er aber nie sie daran zu erinnern das sie lediglich seine Sklavin ist und ihm zu gehorchen hat. Maru verhält sich am Anfang wie die typische Sklavin, stellt keine Fragen sondern erledigt was ihr aufgetragen wird. Es dauert jedoch nicht lang bis sie dieses Verhalten ablegt. Obwohl alles aus ihrer Sicht geschildert wird konnte ich keine wirkliche Bindung zu ihr aufbauen. Sonderlich spannend würde ich das Buch nicht nennen, trotzdem ist es recht interessant und kann unterhalten. Angesichts des Endes frage ich mich was wohl in den nächsten beiden Bänden passieren wird und ob Maru dann eine größere Rolle bekommt, schließlich soll es in dieser Trilogie um sie gehen. 

Die Maghai, mächtige Zauberer, haben es mir nicht sonderlich angetan. Sie sind noch sehr schwach gezeichnet und außer das sie jemanden in eine Maus verwandeln könnten erfuhr man nicht viel von ihnen. Zwar gibt es einen kurzen Kampf zwischen einem fremden Maghai und des Maghai des Malk Numur, aber magisch fand ich ihn nicht. Interessant fand ich das Volk der Hakul das als unberechenbar und kaltblütig gilt, vor allem wenn jemand der ihren getötet wird. Ich hoffe das man in den nächsten beiden Bänden noch mehr von ihnen erfahren wird. 

"Die Diebin" hat mich zwar unterhalten, aber ich kann weder sagen das ich es mag, noch das  ich es nicht mag. Das gleiche gilt leider für Tasil und Maru. Für den Anfang einer Trilogie scheint es mir sehr schwach zu sein, aber da es gut möglich ist das dieser Band als Einführung gedacht ist, sehe ich darüber hinweg und warte ob es nicht vielleicht noch besser wird. 

3/5 Sternen

Gesamte Trilogie in der Übersicht:
1. Die Diebin
2. Die Gefährtin
3. Die Erwählte 

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen