13. April 2011

Yelena Trilogie 02. Yelena und der Mörder aus Sitia - Maria V. Snyder

Maria V. Snyder
Yelena Trilogie 02
Yelena und der Mörder aus Sitia


Autor: Maria V. Snyder
Verlag: Mira Taschenbuch
Preis:  7,95€


Kurzbeschreibung:

 Nach ihrem Weggang aus Ixia hat Yelena nur wenig Zeit, um ihre Familie kennen zu lernen, aus deren Armen sie als Kind gestohlen wurde: Die Zitadelle von Sitia wartet auf ihr Eintreffen, damit sie unter der Führung der Magierin Yris ihre magische Ausbildung beginnt. Doch dann werden im ganzen Land junge Magierinnen entführt und getötet, um sie ihrer Macht zu berauben. Yelena schließt sich der Jagd auf den Mörder an begleitet von ihrem Geliebten Valek, dem die Hinrichtung droht, sollte er in Sitia entdeckt werden. Und so muss Yelena ungeahnte magische Kräfte entwickeln, um den Mörder zu fangen und ihre Liebe zu schützen. 
 
Eigene Meinung: 
Der zweite Teil der Geschichte von Yelena spielt im südlich gelegenen Sitia. Nun da sie Schülerin der vierten Magierin Irys ist, verändert sich für Yelena einiges. Sie lernt ihre Familie kennen aus deren Armen sie mit 6 Jahren entrissen worden war, etwas auf das besonders ich mich gefreut habe, und folgt Irys schließlich zur Zitadelle und in den Burgfried wo diese sie in Magie unterrichten will. 


Man merkt schon zu Anfang deutlich das dieser Band weniger düster ist als der erste und das dies keine negative Entwicklung ist. Sitia ist sehr farbenfroh und hell, ebenso wie die Menschen die dort Leben und das färbt sich natürlich auf die Stimmung des Buches ab. Sehr gespannt war ich auf das erste Zusammentreffen Yelenas mit ihrer Familie, von der sie schließlich dachte das sie tot sei. Ihre Mutter Perl und ihr Vater Esau waren mir von Anfang an symphatisch, leider kann ich das von ihrem Bruder Leif nicht sagen. Er reagiert nicht gerade positiv auf das unerwartet erscheinen seiner verschollen Schwester, sondern gibt ihr im Gegenteil bei allen erdenklichen Möglichkeiten zu verstehen das er sie nicht leiden kann und nicht als seine Schwester ansieht. Dieses Verhalten zieht sich durch den gesamten Band und hinterlasst manchmal den ein oder anderen bitteren Nachgeschmack. Jenen die sich genauso wie ich auf die Begegnung mit Yelenas Familie gefreut und dann enttäuscht festgestellt haben das die Reise sehr schnell wieder weiter geht, kann ich versichern das ihre Familie noch wichtige Rollen hat und von daher später wieder auftauchen.


Es dauert nicht lange bis man viele neue interessante Charaktere kennenlernt, von den vier Meister Magierin, über die Pferde, bis zum geheimnissvollen Mondmann der mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln brachte. Sehr gut gefallen hat mir die Kommunikation zwischen Yelena und den Pferden die mich doch sehr an die Pellinor Saga denken lässt. Schon dort hat mir das sehr gut gefallen. Es entstehen viele lustige Momente, ob es nun die Pfefferminz-Sucht der Pferde ist oder die einfachen Namen die sie den Menschen in ihrer Umgebung geben. Auch Pferde können weise sein ;-) 


Yelena wird also in der Magie unterrichtet, versucht nebenbei ihre Familie besser kennenzulernen und vermisst ihren Geliebten Valek mit jedem Tag mehr. An sich schon genügend Probleme für eine junge Frau, doch wie nicht anders zu erwarten hört es damit noch nicht auf. Ein geheimnissvoller Mörder treibt seit vielen Monaten sein Unwesen in Sitia und foltert und tötet junge Mädchen. Eines davon wird lebend gefunden kurz nachdem Yelena im Burgfried ankommt und natürlich wird sie in die Geschehnisse mit hineingezogen. Die Jagd nach dem Mörder fand ich sehr spannend, vor allem da nicht alles auf Anhieb geklappt hat und somit die Spannung aufrecht erhalten wurde. 


Meine Befürchtung das Valek in diesem Band überhaupt keine Rolle haben wird, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Eine Botschafterin von Ixia wird nach Sitia geschickt und natürlich ist der berühmte Sicherheitsberater des Commanders mit von der Partie. Genauso wie die beiden Muskelzwillinge Ari und Janco die ich in der ersten Hälfte des Buches doch genauso vermisst habe wie Valek. Zu all dem kommt noch das Yelena nach und nach herausfindet das sie keine gewöhnliche Fähigkeit hat, sondern etwas Besonderes unter den Magiern ist. Ob zum Guten oder Schlechten lässt sich jedoch nicht sagen. 


Mir hat "Yelena und der Mörder aus Sitia" eindeutig noch besser gefallen als der erste Band. Er ist spannend, mitreißend, romantisch und einen Tick heller. Es werden viele neue Charaktere eingeführt und dennoch diejenigen die man aus dem ersten Band kennt nicht vernachlässigt. Einzig die Schreibfehler die ab und zu auftauchen haben mich ein bisschen gestört. 


Ich kann diese Reihe absolut weiterempfehlen und freue mich schon auf den dritten Band der hoffentlich bald bei mir eintrudelt


4,5/5 Sternen


 Gesamte Reihe im Überblick:
1. Yelena und die Magierin des Südens
2. Yelena und der Mörder von Sitia
3. Yelena und die verlorenen Seelen

1 Kommentare:

Nazurka hat gesagt…

Sind das eigentlich die einzigen Bände, oder gibt es da noch andere Bücher, die sich um dieselbe Geschichte drehen?

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