28. Juni 2011

Die überirdischen Fälle der Bree Winston 01. Im Namen der Engel - Mary Stanton

Mary Stanton
Die überirdischen Fälle der Bree Winston 01
Im Namen der Engel

Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 384 Seiten 
Verlag: Piper
ISBN-10: 3492267238
Preis: 8,95€

Die überirdischen Fälle der Bree Winston:
1. Im Namen der Engel
2. Anwältin der Engel
3. Rächerin der Engel
4. Gerechte Engel

Kurzbeschreibung:
Die junge Anwältin Bree Winston ist schön, ehrgeizig und chaotisch, kurz - ungemein sympathisch. Bree arbeitet in Savannah, der Stadt der Gespenster. Hier ist alles ein wenig anders als im Rest der Welt. Brees Klienten sind Tote, ihre Angestellten himmlische Gesandte. Ihr erster Mandant meldet sich mit einem vertrackten Fall aus dem Jenseits. Mithilfe des unerhört attraktiven Gabriel Striker muss Bree vor dem himmlischen Gerichtshof antreten. Doch das Fegefeuer lodert bereits ...

Eigene Meinung:
Brianna Winston-Beaufort ist eine junge Anwältin mit einem geregelten Leben. Als sie die Anwaltskanzlei ihres Onkel Franlins erbt, zieht sie nach Savannah in das Ferienhaus ihrer Familie. Da das Feuer in dem Franklin ums Leben gekommen ist, das Büro unbrauchbar gemacht hat, muss sie sich zunächst andere Büroräume suchen. Der Schicksal will es das sie günstige Räume nur vier Blocks von ihrem Haus entfernt findet. Einziger Makel - das Haus steht auf dem einzigen Mörderfriedhof der Stadt, der dazu noch nicht gerade gepflegt ist. Ihre Vermieterin Lavinia ist eine alte schrullige Frau die Bree die Räume nur zu gern vermietet. Am selben Abend erhellt Bree einen merkwürdigen Anruf von Benjamin Skinner, doch als sie zurückruft sagt sein Sohn ihr das sein Vater am Nachmittag gestorben ist, angeblich an einem Herzanfall. Es geschehen allerlei seltsame Dinge und schließlich wird Bree damit beauftragt herauszufinden wer Skinner ermordet hat. 

Also ich war ja sehr skeptisch was diese Reihe angeht. Ich habe mir nur schwer vorstellen können das mir das Buch durchaus gefallen könnte. Erstaunlicherweise hat es das aber. Bree war mir von Anfang an symphatisch und ich habe die Geschehnisse wirklich gespannt verfolgt. Allgemein ist es mir noch nie passiert das mir wirklich jeder Charakter eines Buches symphatisch war. Ob es nun Petru, Ron, Gabriel, Lavinia, Sascha der Hund oder Brees Familie war, ich mochte sie alle auf Anhieb. Mary Stanton hat die Nebencharaktere ebenso interessant gezeichnet wie die Protoganistin Bree und ich bin gespannt was man in den Folgebänden über die Companie noch alles erfährt.

Der Fall den Bree auflösen soll ist kein gewöhnlicher. Ihre Auftraggeberin behauptet vom Geist von Benjamin Skinner heimgesucht zu werden und das dieser ermordet wurde und nicht ertrunken ist wie angenommen. Bree soll herausfinden wer ihn getötet hat und tut sich am Anfang ziemlich schwer damit, schließlich glaubt sie nicht an Geister. Allerdings ist da auch noch dieser furchtbare Albtraum der sie seit ihrer Kindheit quält und von dem sie plötzlich ein Gemälde gefunden hat. Mehr als einmal wird sie scheinbar von irgendetwas angegriffen.

Eigentlich sind Krimis ja nicht so mein Fall, aber die Kombination von Fantasy und Krimi hat mir wirklich sehr gut gefallen. Als Leser weiß man natürlich schon das hier Engel ihre Finger mit im Spiel haben, Bree dagegen ist völlig ahnungslos und es kommt dadurch zu vielen geheimnissvollen Momenten. Auch tut sie die Dinge, obwohl es langsam aber sicher offensichtlich wird, als stressbedingt ab und weigert sich fast bis zum Ende daran zu glauben. Schließlich bleibt ihr aber nichts anderes mehr übrig und sie fügt sich den Dingen. Was ich besonders gut fand war, das sie sich zwar gefügt hat, aber man deutlich merkte das sie dennoch nicht so wirklich daran glaubt. 

Richtig Action geladen ist "Im Namen der Engel" zwar nicht, doch die Spurensuche ist wirklich sehr interessant und es kommt zu der ein oder anderen dramatischen Szene. Vor allem das Ende hat mich zittern lassen, denn es war absolut nicht klar wie die Sache ausgeht. Auch wusste man bis zum Ende nicht wer nun der Mörder war und wer nicht. Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber trotzdem. Die eigentliche Verhandlung vor dem himmlischen Gericht wird einfach mit einem kleinen Zeitsprung weggelassen. Das fand ich doch sehr schade. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen hätte die Autorin das ausgeschrieben. Wer weiß, vielleicht hat sie dafür ja einen Grund und man darf in den Folgebänden einer der Verhandlungen verfolgen.

Fazit:
"Im Namen der Engel" ist ein spannendes und geheimnisvolles Buch, mit einem mitreißenden Plot und absolut symphatischen Charakteren. Ich werde die Reihe aufjedenfall weiterverfolgen und bin gespannt darauf mehr über die Engel und Brees Aufgabe zu efahren.

4/5 Punkten

Vielen Dank an den Piper Verlag der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!



 

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen