31. Juli 2011

Die Rebellin von Leiland 01. Die Maske - Magali Ségura

Magali Ségura
Die Rebellin von Leiland 01
Die Maske
 
Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN-10: 3442267846
Preis: 8,99€

Die Rebellin von Leiland:
1. Die Maske
2. Das Gift des Herzogs 

Kurzbeschreibung:
Eine wunderbare junge Heldin, mutig wie Robin Hood und schön wie Lady Marian

Die junge Vic kämpft für ihr Volk gegen die Schergen des grausamen Herzogs Korta, der alles daran setzt, sie in seine Gewalt zu bringen. Denn erst dann wird seine Herrschaft über das Reich unangefochten sein. Da verliebt Vic sich in den Krieger Andin, der sich jedoch nicht gestattet, ihre Gefühle zu erwidern. Zum einen muss er andere ältere Verpflichtungen erfüllen, und zum anderen fürchtet er, Vic niemals genügen zu können …

Eigene Meinung:
Als Andin von seinem König als Bote nach Leiland geschickt wird, findet er ein Land vor das er sich anders vorgestellt hatte. Schnell wird ihm klar weshalb Leiland auch das Land der Illusionen genannt wird und das nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Das Volk des Landes wird ausgebeutet und lebt in Armut, doch nicht der Bandit der die Maske genannt wird, trägt die Schuld daran, sondern ein Verräter aus den eigenen Reihen. Der Herzog Korta arbeitet seit 18 Jahren an seinen Plänen die Krone des Landes an sich zu reißen und nur die Maske hindert ihn daran sein Ziel zu erreichen. Andin stellt sich auf die Seite der Maske und erfährt ihr Geheimnis. Ein Geheimnis, das eng mit seinem eigenen verbunden ist...

Das Buch hat tatsächlich etwas von Robin Hood, man sollte sich davon allerdings nicht abschrecken lassen. Es dauert zwar eine Weile bis Andin das erste Mal auf Vic trifft und die Geschehnisse somit ins Rollen bringt, aber ich persönlich fand seine Reise durch die höllischen Nebel und seine Selbstgespräche mit seiner Stute durchaus amüsant. Zumal man dort schon sehr viel von seinem Charakter zu sehen bekommt und er einem sympathisch wird. Tatsächlich ist er sehr erstaunt zu sehen das nicht die Maske der Übeltäter ist, sondern ein Adliger des Landes. Als er direkt damit konfrontiert wird und herausfindet wer die Maske wirklich ist, kann er nicht anders als sich auf ihre Seite zu stellen.

Ich finde die Autorin hat eine sehr interessante Welt geschaffen. Die Menschen glauben an Götter die wirklich existieren, auch wenn sie sich selten zeigen. Sie beherrschen ihr Leben und geben manchen von ihnen einen vorbestimmten Weg - so wie Andin und Vic. Eine alte Weissagung verbindet die Königskinder Pandemas und Leilands miteinader und sorgt für Freude und Leid. Die beiden stecken mittendrin und ihr Weg ist holprig und voller Steine. Obwohl die beiden sich von Anfang an zueinander hingezogen fühlen, ist es vor allem Vic die versucht Abstand zwischen sie zu bringen. Mit mäßigem Erfolg. 

Obwohl im ersten Band der Reihe viel von Liebe gesprochen wird und die Romantik allgegenwärtig ist, merkt man doch das es um mehr geht als zwei Menschen die hoffentlich zueinander finden. Es geht um etwas viel größeres, denn die alten Götter werden sich bald erheben und ihren Jahrhundert Krieg fortsetzen. Leiland steht im Mittelpunkt der Geschehnisse und Vic ist dazu bestimmt ihr Land zu retten. Ob sie das auch wirklich schafft ist noch nicht abzusehen. Auch wie es mit Andin und ihr weitergeht, ob die beiden wirklich zueinander finden, steht noch in den Sternen.

Die Kurzbeschreibung verdreht übrigens etwas wichtiges. Es ist nicht Andin der sich den Gefühlen Vic gegenüber sperrt, sonder Vic die seine Gefühle nicht erwidern will und sich immer wieder zur Ordnung ruft. Auch ist der größte Teil des Buches aus Andins Sicht geschrieben, nicht wie man erwartet aus Vics. Das Lesevergnügen stört es aber nicht sonderlich. Im Gegenteil, ich fand es doch sehr interessant da man so viele Geheimnisse von Vic und ihren Anhängern nur angedeutet bekommt und dadurch noch viele Fragen offen sind. 

Als einen der spannendsten Momente des Buches empfand ich Vics erste Begegnung mit ihrem Vater. Schade ist nur das sie ein völlig falsches Bild von ihm hat. Sie sieht die Wirklichkeit einfach nicht, was aber keinesfalls ihre Schuld ist. Was ihre Familie angeht wurde sie ihr ganzes Leben lang belogen und natürlich hat niemand das Bild das sie von ihrem Vater hat korrigiert. Ich hege allerdings die Hoffnung das sie im nächsten Band selbst merkt wie er wirklich ist.

Fazit:
Alles in allem empfand ich "Die Maske" als sehr spannend, mit einer interessanten Welt, einer tragischen Liebe und einem großen Ziel. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. 

5/5 Sternen


1 Kommentare:

Nazurka hat gesagt…

Puh, bin ich froh, dass dir das Buch so gut gefallen hat! Bisher habe ich leider nur so negative Stimmen gehört, dabei sieht das Cover SOOO vielversprechend aus! Werde es mir demnächst auf jeden Fall besorgen!

Viele liebe Grüße,
Nazurka

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