11. Oktober 2012

Ruf des Blutes 01. Tochter der Dunkelheit - Tanya Carpenter

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Tanya Carpenter
Ruf des Blutes 01
Tochter der Dunkelheit
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Informationen zum Buch:
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Diana Verlag
ISBN-10: 3453354583
Preis: 8,95€
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Ruf des Blutes:
1. Tochter der Dunkelheit
2. Engelstränen
3. Dämonenring
4. Unschuldsblut
5. Erbin der Nacht
6. Wolfspakt

Kurzbeschreibung:
Als die junge Hexe Melissa sich in den unwiderstehlich attraktiven Vampir Armand verliebt, will sie mehr über diese faszinierende Spezies der Untoten erfahren. Doch bei ihren Nachforschungen enthüllt sie ungewollt das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft und bringt sich damit in Lebensgefahr. Mit Armands Hilfe sucht Melissa Zuflucht bei einem mysteriösen Geheimbund. Aber ist sie hier wirklich in Sicherheit?

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Eigene Meinung
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Erster Satz: Es ist kurz vor Weihnachten, draußen schneit es sanft.

Eine kleine Info am Anfang.
Eigentlich erschien die Ruf des Blutes Reihe im Sieben Verlag, doch scheinbar hat der Diana Verlag 2009 damit begonnen die Reihe ebenfalls zu vermarkten, nur um einiges billiger. Leider kam nach dem zweiten Band nichtsmehr, wer sich also dazu entschließt die Reihe zu lesen sollte doch die Bücher des Sieben Verlags kaufen. Nicht das es manchen wie mir geht und sich dann geärgert wird das der Diana Verlag die Reihe nicht fortsetzt. 

Ich habe die Reihe das erste mal vor zwei Jahren gelesen bzw. die ersten beiden Bände und ich war restlos begeistert davon. Jetzt beim zweiten Mal lesen sind mir so einige Schwächen aufgefallen, die jedoch nichts an meiner Begeisterung für die Ruf des Blutes Reihe ändern konnten. Auch beim wiederholten lesen konnte mich Tochter der Dunkelheit in seinen Bann ziehen unnd begeistern. Am Anfang hätte ich Melissa desöfteren am liebsten geschüttelt, so unbegreiflich und rückgratlos war ihr Verhalten. Sie ließ sich wirklich alles gefallen und begehrte nicht auf, selbst dann nicht als Armand ihr eine leichte Ohrfeige gab oder ihr klar machte das sie eh schon ihm gehörte und sie dem nichts entgegenzusetzen hat.

Wirklich ein Verhalten das mir unbegreiflich war, doch wie eine nette Freundin mich darauf hinwies, könnte es durchaus sein das die Autorin genau das beabsichtigt hat um Melissa im Laufe der Reihe eine richtige Wandlung durchmachen zu lassen. Tatsächlich wurden die Momente in denen ich sie am liebsten geschüttelt und angeschrien hätte weniger und gegen Ende hat sie sich tatsächlich ein Stück weit verändert. Der erste Stein für ein neues Leben, eine neue Melissa ist gelegt und ich bin sicher sie wird im Laufe der Reihe, die immerhin 6 Bände umfasst, noch mehr Rückgrat bekommen und sich durchsetzen. Etwas das in der Welt der Ashera und Vampire gar nicht so einfach ist.

Melissas Leben ist voller Geheimnisse und Lügen. Angefangen mit ihrer Großmutter die gar nicht ihre Großmutter ist, sondern eine böse Hohepriesterin die ihre Mutter und Tante Lily auf dem Gewissen hat, bis hin zu den vielen Geheimnissen Armands und Franklins. In den zwei Jahren bei Ashera erlebt Melissa viele Dinge. Mehr als einmal verliert sie dabei fast ihr Leben. Regelmäßig bricht sie die Regeln der Ashera und treibt Franklin damit in den Wahnsinn. Damit und mit der Tatsache das sie Armand liebt und dieser entschlossen ist sie irgendwann auf die dunkle Seite zu holen, auch wenn er ihr die Wahl lassen möchte. Denn auch Armand und Franklin verbindet etwas.

Wenn man an absolute Treue glaubt und auch nichts anderes lesen möchte, ist man bei Tochter der Dunkelheit an der falschen Adresse. Armand hat kein Problem damit auch mit anderen zu schlafen, obwohl er doch mit Melissa zusammen ist und auch sie bleibt ihm nicht treu, wenn auch eher unfreiwillig. Die Welt der Vampire ist gefährlich und irgendwie scheinen alle sie zu wollen und wenn es nur darum geht sich an Armand zu rächen. Ich muss zugeben, ich fand es Anfangs auch sehr befremdlich, doch mit der Zeit versteht man die Gedankengänge der Vampire besser. Hier sind sie noch blutrünstig, grausam und ohne Gewissen. Sie nehmen sich was sie wollen, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Das Geschlecht ihrer Gespielen ist ihnen egal, Blut und Lust gehören zu ihrem Leben und Melissa hat am Anfang sehr damit zu kämpfen das Armand auch andere außer ihr nimmt. Vor allem seine Beziehung zu Franklin macht ihr sehr zu schaffen, vor allem weil dieser alles tut um sie von dem Vampir zu trennen, aus der Angst heraus sie an ihn zu verlieren.

Man lernt viele andere Vampire kennen und jeder von ihnen spielt zumindest im zweiten Band Engelstränen eine wichtige Rolle. Etwas das mir am Anfang auch extrem aufgefallen ist, ist der manchmal etwas holprige und nicht ausgereifte Schreibstil der Autorin. Melissas Gefühle kommen einfach nicht so gut rüber wie sie könnten, auch wenn ich zum Ende hin den Eindruck hatte das es etwas besser wurde. Natürlich kann es auch sein das ich mich schlichtweg daran gewöhnt habe. Das werde ich dann wohl erst in der Rezension zum zweiten Band wissen, den ich auch erst wieder lesen muss. 

Ein großer Pluspunkt des Buches ist auch noch, das ich am Schluss das Gefühl hatte viel mehr als gut 600 Seiten gelesen zu haben. Es geschehen so viele Dinge, teilweise hatte ich den Eindruck mit der Seitenzahl gar nicht weiter zu kommen obwohl doch so viel passierte. 

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Fazit
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Man muss dieser Reihe gegenüber aufgeschlossen sein. Sie hat durchaus ihre Schwächen. Das anfangs rückgratlose Verhalten der Protoganistin die ich mehrmals gerne geschüttelt hätte, der noch unausgereifte Schreibstil der mir manchmal sehr holprig vorkam und der die Emotionen leider nicht so gut rüberbrachte wie er gekonnt hätte, die Tatsache das man über Melissas Kräfte nur wenig erfährt, meist erst dann wenn sie diese einsetzt. Doch es gibt auch viele Pluspunkte. So sind die Vampire in dieser Reihe noch so wie sie sein sollten, blutrünstig, grausam, voller Leidenschaft und ohne Gewissen. Eine angenehme Abwechslung zu den heute typischen Vampiren. Ich denke jeder muss hier für sich selbst entscheiden. Mich hat Tochter der Dunkelheit absolut begeistert und in seinen Bann gezogen und auch der zweite Band Engelstränen haute mich vor zwei Jahren aus den Socken. Mir scheint, entweder man mag diese Reihe, oder man mag sie eben nicht. Wie gesagt, entscheidet lieber selbst. 

4/5 Sternen

23 Kommentare:

Mareike hat gesagt…

Ich hab es mit diesem Tutorial hier hinbekommen:
http://www.visualbasix.info/2012/04/hover-menu-mit-unterkategorien-in.html

Gut, dass man per Google alles wiederfindet ^^ Ich habe damals einfach viel rumprobiert. Das Video hat mir damals viel geholfen.

Mareike hat gesagt…

Das ist ja wirklich merkwürdig. Vielleicht liegt es am Design, das du hier nutzt? Ich hab festgestellt, dass es da Probleme geben kann.

Mareike hat gesagt…

Das Problem hatte ich auch. Du kannst in der Vorlage einstellen, das das Menü mittig sein soll. Frag mich aber nicht, wie ich das hinbekommen hab ^^ Ich google aber mal, vielleicht finde ich den Tipp wieder.

Die Farben kannst du ebenfalls in der Vorlage einstellen. Überall wo #000000 (oder andere Zahlen sind) ist das die Farbe. Du kannst den Farbcode anpassen, wie du gerne möchtest.
http://www.kostenlose-javascripts.de/farbcodes.html

Mareike hat gesagt…

Genau. Z.B. bei

border-top: 1px solid #000000;
border-bottom: 1px solid #000000;

Das 1px ist die Breite und #000000 ist die Farbe.

Alles was unter /* ----- NAVBAR MENU ----- */ steht kannst du ja abwandeln.

Mareike hat gesagt…

Ah gut :-) Also ich konnte hinter jedem # die Farbe ändern. An den Links würde ich mich nicht stören, die sind ja nur dazu da, damit du weißt, wo du deine hin platzieren musst. Ich habe die Links jedenfalls raus genommen.
Wegen dem mittig platzieren suche ich auch gerade.

Mareike hat gesagt…

Ok, erstmal wegen dem mittig platzieren. Füg mal

display:block;

unter

color: #3D81EE

ein. Bei mir sieht das z.B so aus:

/* ----- NAVBAR MENU ----- */
#NavbarMenu {
width: 916px;
height: 27px;
background:#333333
repeat-x top;
color: #3D81EE
display:block;
margin: 0 auto 0;
padding: 0;
font: bold 18px Calibri, Calibri, Calibri;

Bei mir klappt es so, dass es zentriert ist.

Ach, die Links meinst du. Die hab ich bei mir gar nicht drin stehen. ??
Oh, jetzt wo ich schreibe, hast du es ja rausgefunden. Klasse :-)

Mareike hat gesagt…

Klasse :-) Zweimal Halbwissen scheint doch was zu bringen ^^

Mareike hat gesagt…

Ach gern geschehen :-) Ich weiß ja noch, wie verzweifelt ich war ^^
Jetzt sieht es doch schon super aus :-D

Mareike hat gesagt…

Jetzt hast du es ja schon gefunden. :-) Ich probiere ja dann immer einfach alles durch. So lange man nicht speichert, macht das ja nichts.

Mareike hat gesagt…

:-D Da bin ich ja mal gespannt, was du nun alles verlinkst :-)

Mareike hat gesagt…

Schau mal nach der Zeile:
Home<*/a><*/li>
Sieht die bei dir so aus? (ohne die Sternchen)

Mareike hat gesagt…

Och mann, jetzt wandelt die Kommi-Funktion das um *grummel*

Mareike hat gesagt…

Ich hoffe, jetzt geht es:

***expr:href='data:blog.homepageUrl'****
Ohne die Sternchen. So sieht es bei mir aus.

Wegen dem Banner schau ich mal eben.

Mareike hat gesagt…

Also, wenn ich jetzt auf Home drücke, bleibe ich hier in der Rezension und wechsle nicht auf die Startseite. Irgendwas passt noch nicht.

Mareike hat gesagt…

Bei mir war das mit dem Header schon immer so, dass der verlinkt war. Da hab ich echt auch keinen Plan :-(

Ich kann dir ja gerne mal mein Menü per Mail schicken. Vielleicht findest du dann den Fehler?

Mareike hat gesagt…

Klar, da kannst du mir ja auch eine Nachricht schicken. Oder du sucht meinen privaten Account raus, mit dem hab ich da letztens noch kommentiert.

Mareike hat gesagt…

Ach Moment. Kann es sein, dass du in deiner Seitenübersicht deine Startseite als "anzeigen" eingestellt hast? Bei mir ist alles als "nicht anzeigen" eingestellt. Bei dir sieht man ja oben links den Link zur Startseite, daher könnte das sein.

Mareike hat gesagt…

Ganz oben links über deinem Banner steht ja "Lesestube" mit der Verlinkung zur Startseite. Das meine ich :-)

Mareike hat gesagt…

Gut, ein Problem weniger :-))

Mareike hat gesagt…

Jupp, ich glaube es gibt eine Begrenzung bei den Seiten. Ich habe z.B. bei mir teilweise auch gar keine Seite erstellt, sondern einen Post, den ich bearbeite. Und bei deiner Jahresübersicht könntest du auch einfach ein # statt einem Seitenlink machen, weil du in den Untermenüs ja dann eh differenzierst. So hab ich das bei meinen Reihen gemacht. :-)

Sieht aber sonst schon super aus. Ich überlege auch schon länger, ob ich meinen SUB nicht nach eBooks, Büchern und Hörbüchern trenne. Aber irgendwie hänge ich auch an der kompletten Übersicht.

Mareike hat gesagt…

Ach so, mit Amazon kenne ich mich nicht aus, ich hab meine Wunschzettel mit dem Widget von Goodreads gemacht. :-)

Mareike hat gesagt…

Ist auch wieder wahr. Vielleicht mache ich das dann doch mal *grübel* Du kannst übrigens auch einfach die Labels verlinken. Habe ich z.B. bei meinen Rezensionen gemacht, das spart auch nochmal Seiten. Ich finde die Beschränkung ja auch eher sinnlos.

Jetzt klappts ja auch mit Home. Klasse :-)

Lisa hat gesagt…

28. Oktober bis 4. November - verschiebt sich maximal um einen Tag!

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