14. Oktober 2012

Spiel des Lebens - Veit Etzold

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Veit Etzold
Spiel des Lebens
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Informationen zum Buch:
Broschiert: 349 Seiten
Verlag: Egmont Ink
ISBN-10: 3863960483
Preis: 14,99€

Kurzbeschreibung:
Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?

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Eigene Meinung
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Erster Satz: Das schwarze Auto bewegte sich in etwa fünfzig Metern Entfernung hinter dem Jungen her. 

Spiel des Lebens gehört eigentlich keinem Genre an das ich oft lese, doch selbst ich musste bei diesem Cover und der Kurzbeschreibung zuschlagen. Zudem befindet sich auf der rechten Seite des Buches auf den Seiten ein schwarzes Abbild Londons. Für das Aussehen bekommt Spiel des Lebens schonmal die volle Punktzahl, doch leider geht es ja nicht nur ums Aussehen.

Emily ist eigentlich eine ganz normale junge Frau. Mit ihren 17 Jahren ist sie gerade ans College gewechselt, raus aus dem Einflussbereich der lieben Eltern die es manchmal mit ihrer Fürsorge ein wenig übertreiben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Julia ist Emely bereit sich ihrem neuen Leben zu stellen, doch schon am ersten Tag bekommt es einen bitteren Beigeschmack. In ihrem Schließfach findet sie eine Nachricht und einen Luftballon die ihr Angst machen und ab da ist ihr Leben nichtmehr wie zuvor. 

Jemand scheint sie für ein krankes Spiel ausgewählt zu haben. Ein Spiel bei dem es um Leben oder Tod geht und Emily kann nichts anderes tun außer mitzumachen, denn tut sie das nicht, werden Leute sterben. Die Nachrichten werden immer skuriler, die Aufgaben immer schwieriger und es dauert nicht lange, bis sie um die Menschen die sie liebt kämpfen muss. Die Polizei und ihre beiden Bodygards scheinen machtlos zu sein. Sie finden einfach keine Spur die sie zu dem Täter führen könnte. 

Noch dazu verhalten sich Emilys Eltern nach dem ersten Mord sehr merkwürdig. Zusammen mit den immer wiederkehrenden merkwürdigen Träumen und ihrer unerklärlichen Angst vor Luftballons, wird schnell klar das ihr Vater und ihre Mutter ihr etwas vorenthalten. Etwas aus ihrer Kindheit das sie tief in sich begraben und an das sie sich nicht erinnern kann. 

Der einzige der in dieser schwierigen Zeit für sie da ist, ist ihr Mitstutend Ryan. Er hört ihr zu, hilft ihr bei ihrer Recherche und langsam aber sicher kommen die beiden sich näher. Doch auch er kann nicht verhindern das ihr immer zu einem einzigen Chaos wird. 

Spiel des Lebens weiß zu fesseln, doch das gewisse Etwas, das fehlte mir leider. Ich hätte das Buch locker zur Seite weglegen können ohne das es mich gestört hätte. Das finde ich sehr schade, denn die Idee an sich ist durchaus spannend. Leider ließ auch das Ende zu wünschen übrig, denn es war viel zu vorhersehbar. Wer sich ein bisschen anstrengt, kann schon in der Mitte des Buches herausfinden wer der Spieler ist. Auch Emilys Entscheidung zum Schluss hin hat mich nicht überrascht. 

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Fazit
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Zu vorhersehbar und ohne das gewisse Etwas.

3/5 Sternen

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