4. Oktober 2013

Otherworld Stories 01. Men of the Otherworld - Kelley Armstrong

Otherworld Stories 01. Men of the Otherworld - Kelley Armstrong

Kurzbeschreibung:
I don't remember the first time I changed into a wolf. One night I passed out, and awoke to find my body covered in yellow fur. My brain was beyond reacting. It took this in its stride, as it had everything else in my new life. I got to my feet and went in search of food. 

As a curious and independent six-year-old, Clayton didn't resist the bite - he asked for it. But as a lone child werewolf his life is under constant threat. So when enigmatic Pack member Jeremy Danvers saves him, Clayton is determined to protect his adoptive father, no matter what the cost. So begins this gripping collection of four tales chronicling the bloody feuds of the American Pack, and the coming of age of Clay Danvers, a very powerful - and very singular - werewolf.




Eigene Meinung

Ich glaube ich bin nicht die Einzige die beim Kauf dieses Buches dachte, Claytons Vergangenheit in der Hand zu haben. Das stimmt auch, doch das es sich bei Men of the Otherworld ebenfalls um einen Kurzgeschichtenband handelt, nun, DAS wusste ich nicht. Allerdings hat das die Spannung auch nicht gemildert, im Gegenteil, da ich nur heraus gefunden hatte das es in den Kurzgeschichten um die männlichen Rudelmitglieder gehen sollte, wusste ich ja noch lange nicht um wen genau.

Überraschenderweise geht es in der ersten Geschichte Infusion um Jeremy Vater, Malcolm. Der ist in der Women of the Otherworld Reihe ja schon lange tot und spielt deswegen auch nicht wirklich mehr eine Rolle. Das einzige was man über ihn erfährt, ist das er Jeremy das Leben zur Hölle gemacht hat und alles andere als ein guter Vater war. In Infusion zeigt uns die Autorin wie Jeremy gezeugt und geboren wird und obwohl die Geschichte nur sehr kurz ist, bekommt man einen wirklich sehr guten Eindruck von Malcolm. Ich muss sagen, das Rudel hat wirklich nicht gelogen was ihn anging. Malcolm's Charakter ist ziemlich zweifelhaft. Für mich hatte er mehr von einem Mutt, als von einem Rudelwolf und das hat sich auch in den nachfolgenden Geschichte, wo er ebenfalls noch lebt, nicht geändert.

In der zweiten Geschichte Savage bekommen wir Leser endlich das, worauf wir so lange gewartet haben: Einen Einblick in Clays Kindheit. Wer fragt sich nicht wie genau Clayton zum Werwolf wurde, wie Jeremy ihn gefunden und wie er ihn aufgezogen hat? All das wird hier beantwortet, geschrieben aus der Sicht von Clayton selbst. Die Geschichte hält einige Überraschungen bereit und auch den ein oder anderen Lacher. Schließlich ist Clay beinah verwildert als Jeremy ihn endlich findet und dementsprechend gibt es vieles was er wieder lernen oder wo er sich wieder dran erinnern muss. Ich möchte auch gar nicht allzu sehr auf die Geschichte selbst eingehen, denn ich denke, jeder Fan der Reihe möchte das selber lesen und nicht gespoilert werden. Im Gegenteil zur ersten Geschichte ist diese fast 200 Seiten lang, es gibt also einiges zu lesen. Was ich hier sehr schön fand, war nicht nur Clay in jungen Jahren, sondern auch Jeremy in jungen Jahren.

Jeremy ist für mich einer der liebsten Charaktere der Reihe und bekommt für meinen Geschmack viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Hauptreihe. Diesmal allerdings spielt er eine zentrale Rolle, genauso wie das Rudelleben an sich. Und genau das führt Kelley Armstrong auch in der dritten Geschichte, Ascension, weiter. Auch hier dreht es sich wieder um Clay, allerdings einige Jahre später.  Die Autorin lässt uns am frühen Erwachsenenleben Clays teilnehmen und daran wie Jeremy zum Alpha wurde. Zwischendurch macht die Story einige große Zeithüpfer, denn zu Anfang spielt sie nur 5 Jahre nach Savage, allerdings wurde das so geschickt gemacht, das es nicht wirklich auffällt oder gar stört. Zumal der Clay aus der Gegenwart die Geschichte erzählt, nicht sein jüngeres Ich.

Die vierte und letzte Geschichte, Kitsunegari, dreht sich diesmal um Jeremy alleine und beantwortet einige Fragen die in der ersten Geschichte Infusion aufgekommen sind. Auch diese Geschichte ist im Vergleich zu den beiden Geschichten von Clay recht kurz und ich muss auch leider zugeben das sie mir nicht ganz so gut gefallen hat wie die anderen, aber etwas aus Jeremys Sicht zu lesen.. hach, das war toll.

Hier sollte ich auch noch erwähnen, das man die Reihe mindestens bis Band 7 gelesen haben sollte, ansonsten spoilert einen die letzte Geschichte leider.

Fazit

Was soll ich sagen, ich liebe die Women of the Otherworld Reihe und dieser Kurzgeschichtenband ist für mich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Die Autorin erfüllt ihren Lesern hier viele Wünsche indem sie ihnen Einblicke in Clays Vergangenheit gibt und ich bin mir sicher, mit dem anderen Kurzgeschichtenband, wird sie auch alle restlichen Wünsche abgedeckt haben. 

5/5 Sternen
...zum dahinschmelzen

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Informationen zum Buch

Deutscher Titel: Nichts bekannt
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Orbit
Preis: 10,50€

Informationen zur Reihe


1. Men of the Otherworld
2. Tales of the Otherworld

5 Kommentare:

Melanie S. hat gesagt…

Ich glaube ich werde das jetzt so machen, dass ich mit einen Reread von Band 1 und 2 beginne um mir von den Charakteren noch mal ein genaues Bild zu machen (ist doch schon 7 Jahre her, dass ich die Bücher gelesen habe ^^) und mich dann über die ersten Kurzgeschichten mache. Und die letzte Kurzgeschichte spare ich mir einfach auf bis ich in der Reihe so weit bin *nick*

Anorielt hat gesagt…

Das nenne ich mal einen guten Plan ^^ Viel Spaß damit. Bin sehr gespannt ob dir die Kurzgeschichten genauso gut gefallen wie mir. Wobei, ich bin mir da eigentlich sehr sicher. Wer weiß, vielleicht starte ich auch ein kleines Re-read für nebenbei. Lust dazu hätte ich jedenfalls.

Melanie S. hat gesagt…

Hast du dir eigentlich den zweiten Kurzgeschichtenband auch schon geholt? Ich warte jetzt noch auf einen A**zongutschein, der in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln dürfte und dann werde ich mir mal ein paar Bände der Reihe bestellen *.*

Anorielt hat gesagt…

Ja :-) ich hab die beiden Bände damals zusammen gekauft. Wusste ja nicht das Men of the Otherworld auch ein Kurzgeschichtenband ist.

Melanie S. hat gesagt…

Und ich habe erst das Bild unten in deiner Rezi entdecken müssen um zum 2. Kurzgeschichtenband zu finden *g*

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